Kuba – Zeitreise in der Karibik

Auf Kuba ist das ganze Jahr über Sommer, was die Insel zu einem reizvollen Urlaubsziel macht. Die Regenzeit erstreckt sich jedoch von Mai bis Oktober. Die Zeit von November bis April wird als Trockenperiode bezeichnet. Auf Kuba herrscht tropisches Klima, das besonders in den Monaten Juli und August spürbar wird. Kuba ist eine Urlaubsdestination mit viel Gefühl für Rhythmus. Die quirlige Republik bringt Bewegung in die Hüften. Hier haben sich zahlreiche Musikstile und Tänze entwickelt, die internationale Anerkennung finden. Zu ihnen gehören der Son, der Mambo, die Salsa, der Danzón, die Rumba und der Cha Cha. Aber auch die Zigarren haben von sich reden gemacht. Der Genuss von Tabak hat allerdings seinen geschichtlichen Hintergrund. Früher gab es keine Rauchzeichen zum Vergnügen, sondern Tabakpfeifen wurden zur Genesung von Kranken gereicht und die Götter damit milde gestimmt.

Christopher Columbus traf bei der Entdeckung Kubas auf die Indianer, die Rauch zu inhalieren schienen. Die Indianer betitelten den Tabak, den sie kauten, schnupften und rauchten mit Cohiba. Dieser Markenname hat bis heute erfolgreiche Gültigkeit und kooperiert mit den Havannas, die ebenfalls Tabak von hervorragender Qualität zu bieten haben. Aber auch der Rum hat Kuba berühmt gemacht. Havana Club wird bis heute in der alten Brennerei in Kuba destilliert, bei diesem Prozess wird die wichtigste Beigabe, die Zuckerrohrmelasse, verarbeitet. Der Tourismus ist jedoch eine nicht zu unterschätzende Einnahmequelle für die kubanische Wirtschaft. Die meisten Urlauber gibt es in Varadero, Cayo Coco, Havanna oder Holguín.

In diesen Gebieten werben eine Vielzahl von Hoteliers um Urlaubsgäste. Wer sich näher mit Kuba vertraut machen will, geht mit einem Mietwagen auf Entdeckungstour. Als Alternative gibt es zwei verschiedene Busunternehmen, die Touristen von einer Stadt zu einer anderen transportieren. Santiago de Cuba lohnt eine ausgiebigen Urlaub. Hier findet man wohltuende Entspannung in Form von endlosen Stränden entlang des Karibischen Meeres und als massiven Gegensatz urwüchsige Berge, die zu Klettertouren animieren. Wer etwas für seine Bildung tun möchte, besichtigt das erste Museum des Landes und somit den ersten Kupferbau des gesamten amerikanischen Kontinents. Der Parque Cespedes, ist ein Staussymbol für die bewegte Geschichte Kubas. Hier kann man historische Wege beschreiten oder ganz einfach ausgiebig zum Shoppen gehen. Der Platz ist ein Andenken an den Freiheitskämpfer Carlos Manuel de Cespedes. Varadero ist ein Idyll aus weißem Sandstrand und Sonne pur.

Der einzigartige Sandstrand erstreckt sich über 20 km, Platz genug zum Träumen über Grenzen der Zeit hinweg, Faulenzen, Lesen und für neue Inspirationen, die schon lange in der Seele wohnen und vielleicht gerade hier wie ein Vulkan ihren Ausbruch finden. Reiten und Joggen am Strand sind ein ganz besonderes Erlebnis – sanfte Bräune und Ausgeglichenheit das Geschenk dieser zauberhaften Urlaubsgegend, das noch lange als Souvenir dient. Außer Sonnenbaden kann man in Varadero Golfen, Tauchen, in Musestunden durch Galerien schlendern oder einfach Cafés besuchen. Zu später Stunde sorgen Restaurants, Cabarets und Diskotheken für gute Laune bis zum Erwachen des jungen Morgens. Varadero ist nahe der Provinz Matanzas und etwa 140 km von Havanna situiert, die Region ist stolzer Besitzer der größten und meisten Hotelanlagen auf Kuba. Varadero zeigt sich lichtdurchflutet – 12 Stunden täglich kann man vor Ort die Helligkeit genießen – hier gibt es keine Chance für depressive Verstimmungen.

Wer seinen Hunger nach Kultur stillen will und genug Sonne im Herzen hat, ist ebenfalls in Kuba an der richtigen Adresse. Trinidad wartet auf Entdecker – ob für Studienzwecke oder die ganz persönliche, geistige Bereicherung. Gründe gibt es viele, um nach Trinidad zu kommen. Obwohl der Tourismus auf Kuba immer mehr nach vorne prescht, hat sich diese selbstbewusste Stadt ihren Charakter einer alten Kolonialstadt bewahrt. Am Plaza Mayorzu kann man unzählige Museen auskundschaften, die sich um den 600 m großen Platz sammeln. Oder man gibt sich ganz einfach dem Panorama hin, dem einzigartigen Weitblick über die ganze City, den man vom 50 m hohen Aussichtsturm Torre de Manaca Iznaga aus hat.

Urheberrecht Bild: Creative Common BY, Philip Vollmer | Urheberrecht Text: Peter Meurer