- Athen,
- Chalkidiki,
- Evia / Euböa,
- Karpathos,
- Kefalonia,
- Korfu,
- Kos,
- Kreta,
- Leros,
- Lesbos,
- Mykonos,
- Naxos,
- Paros,
- Peloponnes,
- Rhodos,
- Samos,
- Santorin,
- Sonstige Inseln,
- Sonstiges Festland,
- Thassos,
- Zakynthos
Griechenland
Mit Griechenland verbindet man kalkweiße Tavernen, Folklore in Form von geselligem Sirtaki, leckerem Zaziki mit extra viel Knoblauch zu knusprigem Fladenbrot und Gastwirte mit urwüchsigem Charme. Und auch den Ouzo hat der deutsche Urlauber mittlerweile in sein Digestif-Programm aufgenommen. Schöne Urlaube sind leicht zu verdauen. Von den Momentaufnahmen des Glücks gibt es keinen Abzug. Urlaub in Griechenland erfreut das Herz und verjüngt den Geist. Kennzeichnend für Griechenland allgemein ist der Chamäleon-Charakter des Landes. Flexibel und wandelbar zeigen sich zum einen kecke Gipfel und Gebirgsmassive, wie der Pindus, der Olymp und die nur gelegentlich von Taleinschnitten heimgesuchten Bergketten Thrakiens und Makedoniens, in denen eine Vielzahl possierlicher Flüsse ihre Quelle haben. Als Kontrast dazu gibt es einen verschlungenen Gürtel, der die Küsten des Festlandes ziert. Diese immer wieder frappierende Zerklüftung der Küste, die Tausende von Buchten gebärt, verleiht diesem Land eine unverwechselbare, aparte Schönheit und macht Griechenland so reizvoll. Der Meeresboden tut es dem Festland gleich- mosaikartig entfaltet sich der Grund des Meeres, der vor Millionen von Jahren noch über dem Meeresspiegel lag und eine Landbrücke nach Kleinasien darstellte.Vor dem Kap Tainaron an der Südspitze des Peloponnes, im sogenannten "Oinousen-Brunnen" ist der tiefste Punkt des Mittelmeeres angesiedelt. Die Sporaden vor der Ostküste haben sich bis heute ihren eigenwilligen lnselcharme nicht nehmen lassen und auch nicht mit den alten Sitten und Gebräuchen gebrochen. Die Gruppe der Dodekanes im Südosten setzt sich aus zwölf großen und einer Vielzahl Inselminiaturen zusammen, jede ist autark und mit einem persönlichen Charakter und individueller Handschrift ausgestattet. Im Meer zwischen Attika und Peloponnes kann noch eine weitere Gruppe kleiner Inseln entdecken, die man für verlassenes Strandgut halten könnte. Die Inseln im Saronischen Golf, im Meer zwischen Attika und Peloponnes, gehören wie die Glieder einer Kette zum Landschaftsbild. Die Griechen sind behäbige Menschen mit sonnigem Gemüt. Das Land der Götter wie eine Symphonie des Himmels. Antike ist hier nahbar- Anfassen ohne Schwellenängste erlaubt. Ein Hauch Mystik durchweht immer noch die Tempel, Amphitheater und geschichtlichen Wiegen wie Olympia. Die Hauptstadt und Kulturmetropole Athen ruht sich nicht auf seiner berühmten Akropolis aus. Zu groß ist die belebende Konkurrenz von den mannigfaltigen Inseln, die wie Farbtupfer im Meer sesshaft geworden sind. Die sonnenverwöhnte Insel Kreta, das grüne Korfu, das Wanderparadies Samos oder die Partymeile Mykonos- Langeweile findet anderswo statt. Thessaloniki ist Griechenlands zweitgrößte City mit einer sehr gesunden und stark frequentierten Kunst- und Kulturszene. Zu den historischen Sehenswürdigkeiten zählen die Kamara- der Triumphbogen des Galerius, der um 300 n. Chr. erbaut wurde, die Rotunde- das Mausoleum von Galerius mit vielen byzantinischen Kirchen und Palästen, morbiden Stadtmauern, eleganten Gemäldegalerien und einem beeidruckenden Archäologisches Museum, das Kenner der Kulturszene erfreut. Nordöstlich von Thessaloniki trifft man auf die bucklige Chalkidiki-Halbinsel, die mit ihren drei ins Meer ragenden »Fingern«Kassandra, Sithonia und Athos so manche Mittelmeerinsel aussticht. Die Hauptstadt Chalkidikis namens Poligiros beherbergt ein Museum mit Skulpturen und Vasen, das auch Dekofans erfreut. Auf dem westlichsten “Finger” der Halbinsel, Kassandra, befindet sich die Tropfsteinhöhle bei Petralona, in der diverse Erscheinungsformen von Stalaktiten und Stalagmiten ausgestellt sind. Kurios: Ein antikes Fundstück- der Schädel eines Neandertalers wird in der Universität Thessalonikis aufbewahrt. Bei Kalithea stehen die Überreste des Tempels von Zeus Ammon. Auf Sithonia sind das antike Olynthos und die schmucken, kleinen Häfen und Sandstrände einen Ausflug wert. Eines ist in Griechenland jedoch immer noch Männersache: Die Klosterrepublik Athos darf nur von Männern besucht werden.





