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Dominikanische Republik

Die Dominikanische Republik ist nicht nur ein Halligalli-Reiseziel für Pauschaltouristen. Als Vizemeister bezüglich der Landesgröße der Karibik bedeckt die Dominikanische Republik die östlichen zwei Drittel der Insel Hispaniola. Mit einer Fläche von 48.464 Quadratkilometern ist die Insel umfangreicher als die Bahamas, Jamaika, Puerto Rico, die Virgien Islands und die West Indies zusammen. Die Altstadt von Santo Domingo wurde sorgfältig restauriert, um dem Charme der Kolonialbauten Rechnung zu tragen. An der Plaza de la Cultura sind viele Museen untergbracht wie die Galería de Arte Moderno, das Museo del Hombre Dominicano und das beeindruckende Nationaltheater. Einen Tripp zu den Tropfsteinhöhlen Los Tres Ojos de Agua (»Die drei Wasseraugen«), ein paar Kilometer außerhalb der Stadt, sollte auf dem Ausflugsprogramm stehen. Hier gibt es im 3-D-Format drei türkisfarbene Lagunen, die von einem unterirdischen Fluss tangiert werden. Wenn man mit öffentlichen Verkehrmitteln unterwegs ist, kann man La Romana erkunden. In den 2800 ha umfassenden Hotelkomplexes Casa de Campo ist Altos de Chavon integriert, ein restauriertes Dorf, dessen Gründungszeit auf das 15. Jahrhundert datiert ist. Heute wird hier eine Künstlerkolonie beherbergt. Für Schauspiele im großen Stil gibt es ein Amphitheater im griechischen Ambiente mit ca. 5000 Sitzplätzen. Im Norden lockt die Bernsteinküste, von der einige der schönsten Edelsteine der Welt stammen. Besondere Exponate sind im Bernstein-Museum ausgestellt. In der Nähe von Puerto Plata (»Silberhafen«) gibt es wunderschöne Naturstrände. Nur ein paar Kilometer von der Stadt entfernt liegt das Touristen-Zentrum Playa Dorada mit dem Feriendorf Jack Tar. Der nächste Urlaubsort Costamber Beach besitzt einen 5 km langen Strand. Eine Seilbahn fährt zum 760 m hohen Mount Isabel de Torres. Beim Aufstieg wird der Urlauber auf die Folter gespannt- schließlich dauert der Höhenflug , der wie in Zeitlupe erscheint, 7 Minuten. Der atemberaubende Weitblick auf den Atlantik und Puerto Plata sind jedoch unvergessliche Impressionen. Romantische Seelen begeistert der 10 qm lange Parcours durch den Botanischen Garten in schwindelerregender Höhe. Die Samaná-Halbinsel im Norden des Landes ist ein entlegenes Plätzchen, ca. zwei Stunden von Puerto Plata entfernt. Samaná punktet mit klarem, aber tiefblauem Wasser, kilometerlangen Stränden und mystischen Höhlen, die auf Entdecker warten. Kolumbus war der erste, der die Dominikanische Republik betrat. Seitdem verfallen Touristen immer wieder dem Fernweh-Virus, der sie immer wieder zurück in dieses Paradies auf Erden kommen lässt. Tropischer Regenwald, extravagante Wüstenlandschaften und das kecke Gebirge Cordillera Central mit dem 3.175 Meter hohen Pico Duarte lassen die Dominikanische Republik zu einem ausgeglichenen Persönlichkeitsbild des mittelamerikanischen Raum werden. Das Klima in der Dominikanischen Republik ist moderat und sehr gut verträglich- gemäßigte 27 Grad sind eine echte Wohlfühltemperatur, trotz des tropischen Klimas. Die Regenzeit von Juni bis Oktober sollte man eher aussparen, es sei denn man ist auf der Suche nach einem Erlebnisurlaub mit offenem Ausgang. Während dieser Zeit können Hurrikane auftreten, mit denen nicht zu spaßen ist. Die Dominikanische Republik ist jedoch auch etwas für Extremsportler, die gerne Fun mit Nervenkitzel vereinen. River-Rafting in geräumigen Schlauchbooten ist ein gewagtes Event. Mutige Urlauber paddeln zwischen meterhohen Felsnasen und Pinienwäldern durch das lindgrüne Wasser und versuchen Stromschnellen wie „Mike Tyson" oder „Bing Bon" ein Schnippchen zu schlagen. Auch Canyoning erfreut sich großer Beliebtheit. Bei dieser Sportart wird Teilnehmern beigebracht, wie sie die verschlingenden Schluchten, glatten Wände und Wasserfälle des Gebirges am Seil kletternd, springend oder schwimmend besiegen. Beim Tubing flitzt man nur von einem kleinen Gummireifen umgeben, schwimmend durch die Stromschnellen. No Risk- no Fun. Auch das konservative Bergwandern wurde aufgepeppt: Mit 3175 Metern ist der Pico Duarte, der kühnste und herausragendste Berg der Karibik und selbst für Profi-Kletterer eine Herausforderung. Wer Beschauliches lieber mag, der besichtigt Cibao, auch „La Vega Real", Tal des Königs genannt. Hier ist der Boden sehr fruchtbar und ideal für den Anbau von Tabak, Kaffee, Kakao, Zuckerrohr, Reis und Bananen. Es gibt viele Gründe in die Dominikanische Republik zu reisen. Aber keinen schnell wieder den Bürostuhl gegen das Strandlaken einzutauschen.

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