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USA
Ist der Traum von der großen, weiten Welt eine Fiktion? Die Freiheit zu tun, was man will, aber auf alle Fälle mit Erfolg? “It’s no business like showbusiness”, “Show must gon on”- lauter amerikanische Leitsätze zugunsten positiver Lebensführung. Sind die amerikanischen Visionen nur Überbleibsel alter Überzeugungen? Wer auf einen entspannenden Urlaub spekuliert, für den sind die USA ein Fehlgriff. Die Vereinigten Staaten sind ein Reiseziel, das man anstrebt, um Erfahrungen zu machen oder mit der Kreditkarte bis zum Abwinken zu shoppen und in stylishen Bars zu verweilen. Blitz-Einkäufe und Kurzurlaube sind in New York zur Weihnachtszeit beispielsweise sehr beliebt. Kitschig, plüschig und herzzerreißend schnulzig geht es in den verschneiten, mit viel Glamour geschmückten Straßen zu, wenn Santa Claus sein Unwesen treibt. Wer jedoch Sehnsucht nach entflammender Liebe zur Christmas Zeit verspürt, ist hier genau richtig aufgehoben. Hoffnunglos romantische Seelen kommen in dieser Region voll auf ihre kosten in Zeiten von Cocooning, dem verstärkten Bedürfnis nach einem Kokon aus sozialer Zärtlichkeit. New York ist aber auch eine schlaflose Stadt, die keine Limits kennt. Boston hingegen ist unbeugsam, nicht groß, nicht schön, nicht schillernd. Vielleicht machen gerade diese Ecken und Kanten den Reiz aus. Wer sich wieder einem selbst spüren will, wenn Wind und Wetter um ihn herumpeitschen, der freundet sich mit dem oft missachteten Stiefkind an. Viel Kontrast und Natur für überspannte Großstädter gibt es am Grand Canyon im Bundesstaat Arizona. Der Grand Canyon ist eine steile, etwa 450 km lange Schlucht im Norden des US-Bundesstaats Arizona, die über Millionen von Jahren vom Fluss Colorado ins Gestein des Colorado-Plateau gegraben wurde. Der Hauptteil des Grand Canyon liegt im Grand-Canyon-Nationalpark. Der Canyon zählt zu den großen Naturwundern dieser Welt, und jährlich kommen ca. fünf Millionen Menschen zur Stippvisite vorbei. Kein Mauerblümchen im Staatendschungel ist mit Sicherheit San Francisco, das Fans auch liebevoll und schlicht “Frisco” nennen. Auch nach der Flower Power Ära findet man hier eigenwillige, ungeschliffene Menschen in Blue Denim, die unangepasst ihresgleichen suchen. Hippies waren gestern- heute ist San Francisco ein Anziehungspunkt für Individualisten, die Round Trips und Sightseeing-Marathons für überflüssig halten. Die USA sind auch etwas für Freaks. Mal eben schnell nach Las Vegas zum Zocken oder gar zum Heiraten? Kein Problem. Haltbare Ehen sind heute ja oft nur noch reine Glückssache. Las Vergas verspricht einen Cocktail aus Adrenalinschub, Thrill und Nervenkitzel. Kein Spielcasino der Welt reicht an den Ruhm dieses Lords of the Game heran. Las Vegas ist eine berüchtigte City für Gewinner. Wer etwas für das Auge sucht, erfreut sich an den hübschen California Girls in Los Angeles im Bundesstaat Kalifornien. Die Stadt der Engel hat staatliche Wolkenkratzer und Non Stop-Neonreklamen zu bieten, einen Jahrmarkt, der 24 Stunden am Tag geöffnet hat. Die Bretter, die die Welt bedeuten wurden ebenfalls in Los Angeles statt einem roten Teppich ausgelegt. Wer einen Einblick in das Milieu der Schönen und Reichen erhaschen will, besucht die einladende City. Arm und Reich gehen hier ihre eigenen Wege, räumliche Trennung ist dort ganz im Sinne von separaten Domizilen gemeint. Einfach Behausungen kollidieren hier mit eleganten Villen und Traumschlössern für betuchte Leute. In diesen Bezirken ist man alles oder nichts. Los Angeles ist das Zentrum der Walk of Fame, wo jeden März der Oscar der Filmindustrie verliehen wird. Bei eisgekühltem, perlenden Champagner geben sich die großen Starts ein V.I.P-Stelldichein der Sonderklasse. In den USA hat man nicht den Blues, es sei denn in rockiger Form, der live in einer urigen Bar präsentiert wird bei Bier und Burgern mit Speck und Extrakäse. Die USA wurden musikalisch stark von Frank Sinatra geprägt- wer kann die berühmten Songs des Kometen und Dauerbrenners am Starhimmel nicht mitsingen? “New York, New York” oder “I did it my way”- eine melodische Liebeserklärung und ein Hinweis in eigener Sache, das Leben unter eigener Regie zu führen.




